A Coruña – zwischen rauer Küste, Pilgerwegen und Meerblick

Wenn man die Biskaya erstmal hinter sich gelassen hat, empfindet man den Hafen als sehr ruhig. Die Stadt öffnet sich direkt zum Meer. Und sobald man von Bord geht, merkt man: Hier beginnt der Tag sofort.

Keine langen Transfers und keine komplizierten Wege. Viele Kreuzfahrtschiffe liegen hier so zentral, dass man die Stadt problemlos zu Fuß entdecken kann. Die Promenade beginnt praktisch direkt am Hafen, Cafés und kleine Straßen sind nur wenige Schritte entfernt.

A Coruña ist ein Hafen, der sich gut anfühlt, um einfach loszugehen. Wir haben uns an diesem Tag aufgeteilt und A Coruña auf zwei ganz unterschiedliche Arten erlebt.

Anja unterwegs auf eigene Faust

Anja hat sich entschieden, einfach loszugehen. Zu Fuß führte ihr Weg Richtung Torre de Hércules, dem berühmten Leuchtturm von A Coruña und gleichzeitig der älteste noch aktive Leuchtturm der Welt.

In der Nähe vom Leuchtturm befindet sich eine beeindruckende Felsenlandschaft, in der der Atlantik seine ganze Kraft zeigt. Die Wellen schlagen gegen die Felsen, der Wind weht vom Meer herüber und immer wieder öffnet sich der Blick auf die weite Küste.

Anja war beeindruckt von dieser Küste, hat unglaublich viele Fotos und Videos gemacht und einfach den Moment und die Ruhe genossen. Es ist einer dieser Wege, bei denen man automatisch langsamer wird, weil die Landschaft so viel Ruhe ausstrahlt.

Christiane wanderte bei einem Ausflug über die Reederei auf dem Jakobsweg

Während Anja die Küste erkundet hat, hat sich Christiane für einen Ausflug entschieden, der eng mit dieser Region verbunden ist: Santiago de Compostela.

Viele Menschen kennen die Stadt als Ziel des Jakobswegs. Schon der Weg dorthin führt durch eine wunderschöne Landschaft mit Eukalyptuswäldern und grünen Hügeln. Es ist leicht zu verstehen, warum dieser Weg seit Jahrhunderten Menschen aus aller Welt anzieht.

Am Ziel wartet die beeindruckende Kathedrale von Santiago de Compostela. Ein Ort mit einer ganz besonderen Atmosphäre.

Selbst wenn man nur kurz dort ist, spürt man sofort diese Mischung aus Geschichte, Spiritualität und Ankommen.

Wieder zurück in A Coruña

Zur Mittagszeit waren wir beide wieder auf dem Schiff. Nach einem aktiven Vormittag tat eine kleine Pause gut – und ein Burger natürlich auch. Wir sahen uns an und seufzten, halb motiviert. Doch wir beschlossen: Wir gehen nochmal an Land!

Also rafften wir uns auf und verließen das Schiff. Der Weg führte uns an der Küste entlang zu einer kleinen Festung direkt am Meer.

Von der Festung Castelo de San Antón hat man einen schönen Blick auf den Hafen und das Kreuzfahrtschiff. Dabei sind viele schöne Fotos entstanden – als hätten Schiff und Festung eigens für uns posiert.

Der Eintritt in die Festung war während unseres Besuchs zufälligerweise kostenlos – samstags ist der Zugang nämlich generell frei. An allen anderen Tagen kostet der Eintritt lediglich 2 Euro, was sich aber auf jeden Fall mehr als lohnt.

Ausflüge in A Coruña auf eigene Faust

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Ausflugstipps über GetYourGuide

Unser Fazit zu A Coruña

A Coruña ist ein Hafen, der sich leicht alleine entdecken lässt.

Die Stadt ist übersichtlich, die Wege sind kurz und gleichzeitig gibt es viel zu sehen – von der Atlantikküste bis hin zu historischen Orten. Du kannst hier einfach losgehen, allein durch die Straßen laufen, die Küste entlang spazieren oder einen Ausflug ins Landesinnere machen.

Ein Hafen, der Raum lässt – für Entdeckungen und für kleine Momente am Meer.

Mit Meeresrauschen im Herzen
Christiane & Anja 💙

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