Das ist eine der häufigsten Reaktionen, die wir nach unserer Weltreise hören.
Fast immer kommt sie sofort, ohne lange nachzudenken.
„Wie, du warst allein auf Kreuzfahrt?“
„Und dann auch noch auf einer Weltreise?“
„Das könnte ich nicht.“
Diese Sätze sind oft eine Mischung aus Staunen, Respekt und Angst.
Und oft folgt kurz darauf:
„Eigentlich würde ich das auch gern.“
Die Sehnsucht ist da und die Gedanken hören nicht auf
Bevor unsere erste Solo-Kreuzfahrten begannen, waren unsere Köpfe laut.
Nicht panisch, aber voll.
Da waren Gedanken wie:
- Wie ist das eigentlich mit dem Seegang – komme ich damit klar?
- Was, wenn mir schlecht wird und ich seekrank werde?
- Was mache ich, wenn es mir nicht gut geht und ich niemanden kenne?
- Ist die Kabine zu klein, wenn ich da die ganze Zeit wohne?
- Komme ich mit dem Leben auf dem Schiff überhaupt klar?
Und dann die Gedanken, über die man selten laut spricht:
- Ist es total bescheuert, allein essen zu gehen?
- Was denken die anderen über mich?
- Was, wenn mir auf einem Ausflug etwas passiert?
- Was, wenn ich Heimweh bekomme?
- Und was, wenn mir das alles gar nicht gefällt?
Diese Gedanken sind nicht übertrieben.
Sie sind der Versuch, Kontrolle zu behalten, bevor man etwas wagt.
„Was, wenn ich da die ganze Zeit allein bin?“
Vielleicht ist das der ehrlichste Gedanke von allen.
Nicht: Was, wenn ich niemanden kennenlerne?
Sondern: Was, wenn ich wirklich mit mir selbst konfrontiert bin?
Das fühlt sich für viele gleichzeitig richtig und beängstigend an.
Alleinreisen ist keine Notlösung
Ein hartnäckiger Gedanke hält viele zurück:
Allein reist man nur, wenn niemand Zeit hat.
Doch oft ist es genau andersherum.
Allein auf Kreuzfahrt zu gehen bedeutet nicht, dass etwas fehlt.
Es bedeutet, dass du dir selbst genug bist, auch wenn sich das am Anfang ungewohnt anfühlt.
Viele Menschen sehnen sich genau danach.
Und trauen sich trotzdem nicht, weil sie glauben, mutiger sein zu müssen, als sie sind.
Warum gerade Kreuzfahrten?
Interessanterweise taucht dieser Wunsch besonders oft im Zusammenhang mit Kreuzfahrten auf.
Vielleicht, weil ein Kreuzfahrtschiff gleichzeitig Sicherheit gibt, Struktur bietet und trotzdem Freiheit verspricht. Und vielleicht auch, weil man sich nur schwer vorstellen kann, wie sich dieses Leben anfühlt, wenn man es noch nie erlebt hat.
Die eigentliche Frage dahinter
Wenn wir ehrlich sind, geht es selten nur um die Kabine, oder um das Essen, oder um den Seegang.
Es geht um Vertrauen in dich selbst Und in deine Fähigkeit, mit Ungewissheit umzugehen.
Allein auf Kreuzfahrt zu gehen heißt nicht, keine Angst zu haben.
Es heißt, ihr Raum zu geben und trotzdem loszugehen.
Du bist mit diesen Gedanken nicht allein
Das Wichtigste, was wir dir heute sagen möchten:
Fast alle, die allein auf Kreuzfahrt gehen, hatten genau diese Gedanken.
Auch die, die später sagen, wie sehr sie daran gewachsen sind.
Auch die, die heute erzählen, dass sie sich selbst dort neu kennengelernt haben.
Mut bedeutet nicht, dass Zweifel verschwinden. Mut bedeutet, sie mitzunehmen.
Warum wir darüber sprechen
Bei Meer Alleinreisen geht es nicht darum, dir etwas schönzureden.
Oder dir zu sagen, dass alles leicht ist.
Es geht darum, ehrlich zu sein.
Über die Gedanken vor der Reise, über das Alleinsein an Bord,
über die Fragen, die viele haben – aber kaum jemand ausspricht.
In den nächsten Beiträgen schauen wir genauer hin:
auf das Leben an Bord, auf das Alleinsein im Alltag
und darauf, wie aus Unsicherheit langsam Vertrauen wird.
Wenn du dich hier wiedererkennst
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Aber vielleicht ist es auch der Anfang von etwas Neuem.
Falls du nach dem Lesen neben Vorfreude auch noch Zweifel in dir hast, ob eine Kreuzfahrt für dich alleine das richtige ist, dann lies gerne unser kostenloses eBook. Klicke einfach hier und hole dir dein eBook als Download.
Mit Meeresrauschen im Herzen
Christiane & Anja 💙

